Dr. Lutz Dietrich Herbst erhält Preis für Heimatgeschichte

Donnerstag, 25 Juni 2015.

Dr. Lutz Dietrich Herbst erhält Preis für Heimatgeschichte

Beim Oberschwabentag im bayerisch-schwäbischen Memmingen hat die Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur am 20.Juni 2015 Lutz Dietrich Herbst aus Ummendorf mit ihrem Preis für Heimatgeschichte ausgezeichnet.

Der promovierte Mühlenexperte und Sonderschullehrer wurde für seine Verdienste um die Erforschung der Geschichte der oberschwäbischen Mühlen- und Weiherlandschaft geehrt. Herbsts Bemühungen um die Erhaltung und die Vermittlung von deren landschaftlichen und baulichen Zeugnissen und Spuren gewürdigt, heißt es in einer Mitteilung. Die Laudatio hielt Werner Konold, Inhaber des Lehrstuhls für Landespflege an der Universität Freiburg, ein langjähriger Weggefährte von Herbst bei seinen Gewässer- und Mühlenforschungen im Oberland.

Regionale Beiträge würdigen

Die Preisurkunde überreichte der Vorsitzende der Gesellschaft Oberschwaben, Thomas Zotz. Die Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur fördert mit der Vergabe eines Preises für Heimatgeschichte die verdienstvolle Tätigkeit von Regionalhistorikern, die ohne fachlich-akademischen Hintergrund wichtige Beiträge zur Erforschung oder Vermittlung der Geschichte Oberschwabens leisten. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert.

Bild: Ehrung bei der Gesellschaft Oberschwaben: (von links) der Memminger Oberbürgermeister Ivo Holzinger, der Preisträger Lutz Dietrich Herbst, dessen Ehefrau Eva-Maria Herbst, der Vorsitzende Thomas Zotz und der Laudator Werner Konold.
(Foto: Gesellschaft Oberschwaben)

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 24.06.2015