5. 3 Eselmühle Wangen

Befindet sich im Mühlenwinkel Allgäu westlich der Iller

 Eselmühle Wangen

Die Mühle wird als Stadtmühle im Jahr 1436 in einer Urkunde erstmals erwähnt, sie ist aber sicher älter. 1554 kam sie in den Besitz des städtischen Spitals, dieses ließ wohl 1568 die Mühle neu erbauen. Ein Stein an der Giebelseite des Gebäudes überliefert dieses Datum. Nachdem sich kein Pächter mehr fand, wurde die Mühle 1824 verkauft. Der Mühlenbetrieb wurde 1937 eingestellt.
1969 überließ die Besitzerin Maria Neff, deren Bild heute im Eingangsraum zum Heimatmuseum zu sehen ist, die Mühle der Stadt Wangen. In den Jahren 1969 – 1974 wurde die Mühle nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten renoviert und zur Aufnahme des Heimatmuseums eingerichtet, welches die Eselmühle heute noch beherbergt.
Im Erdgeschoss finden sich Zeugnisse, Gerätschaften und Werkzeuge, die zum Betrieb der Mühle und zum Mühlengewerbe notwendig waren. Auch die Wohnstube, Küche und Keller des Müllers sind zu besichtigen. Das zum Betrieb der Mühle nötige Wasser wurde vom Hammerweiher, am Schießstattweiher entlang, hergeleitet. Bis heute wird so das oberschlächtige Wasserrad, das sich neben dem Eingang des Mühle befindet, angetrieben.
Weiterhin sind über den Eingang der Eselmühle die weiteren Museen der Wangener Museumslandschaft zu besichtigen, nämlich das Käsereimuseum, das Museum für mechanische Musikinstrumente, die literarischen Archive Frh. v. Eichendorff und Gustav Freytag sowie die historische Badstube mit einer original erhaltenen Kreuzgewölbedecke.

Ein Blick in die Welt der Museen zeigt dieses Video

Mitte 2012 bekam die Mühle ein neues Wasserrad. Die Erstellung sowie die Installation des neuen Rades zeigt ein sehr interessantes Video von W. Budzinski.
Ein weiteres Video von Herrn Budzinski zeigt das Gelände der früheren ERBA-Spinnerei mit dem historischen Turbinenkraftwerk.


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Ausstattungsmerkmale

Innenbesichtigung nach Absprache

Öffnungszeiten

April bis Oktober: Di-Fr, So/Feiertag 14.00-17.00 Uhr
Sa 11.00-17.00 Uhr