2. 25 Obere Mühle Kirchen

Befindet sich im Mühlenwinkel zwischen Nau, Blau und Donau

Obere Mühle Kirchen

Unterhalb  einer Karstquelle im steilen Südhang des Landgerichts erbaute im Jahre 1689 das Benediktinerkloster Zwiefalten die Obere Mühle des beschaulichen Albdorfes Kirchen.  Wie andere Klostermühlen aus dieser Zeit (siehe etwa Station 1.4). erfüllte das mehrgeschossige imponierende  Gebäude auch den Zweck der zentralen Einlagerung von Getreide in einem eher abgelegenen Dorf. Bereits wenige hundert Meter unterhalb der bis zum 2. Weltkrieg tätigen Getreidemühle versickert der rauschende Mühlbach schon wieder  im Untergrund des dortigen Urtals der Donau.

Im Jahre 2002 wurde die abbruchreife denkmalgeschützte Mühle im oberen Dorfkern mustergültig saniert. Ein Wassertriebwerk existiert jedoch nicht. Der Eigentümer lädt zum Urlaub in ruhig gelegenen Ferienwohnungen im Mühlengebäude ein.

Unsere Empfehlung:  Der Wanderweg zum östlich benachbarten Weiler Mühlen lässt eine beeindruckende Tufftreppe des dortigen alten Mühlbachs sowie urige Felsformationen im Ottenhau entdecken. Von der Höhe aus begeistert eine  herrliche Aussicht  auf das oberschwäbische Hügelland bis zu den  Alpen. Westlich ragt einsam die frühere Benediktinerpropstei Mochental aus dem Buchenwald. Eine Wanderung dorthin lässt sich südwärts verlängern, wenn man noch das Kalkofenmuseum Untermarchtal besichtigen möchte. Der Internetauftritt besticht auch durch eine reichhaltige Darstellung von Ausflugszielen in der näheren Umgebung.

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Ausstattungsmerkmale