ZONTA-Herbstmarkt 2016 in Mittelbiberach

Donnerstag, 29 September 2016.

ZONTA-Herbstmarkt 2016 in Mittelbiberach

ZONTA International ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich einsetzen.
Der ZONTA-Club Oberschwaben veranstaltet dazu u.a. den jährlichen Herbstmarkt im Schlosshof in Mittelbiberach, um mit dem Erlös das Ulrika-Nisch-Haus "Mütter in Not" in Mittelbiberach und andere, auch internationale Projekte zu unterstützen.
Beim diesjährigen Markttag am 18. September war die Familie Zinnecker von der Mösmühle in Stafflangen (Station 1.18 der Mühlenstraße Oberschwaben) bereits zum dritten Mal dabei und hat hier vor interessiertem Publikum eigene Produkte angeboten und die Mühlenstraße Oberschwaben repräsentiert.
Obwohl der Wettergott der Veranstaltung nicht gerade wohl gesonnen war fanden doch viele Besicher den Weg in den Schlosshof von Graf Brandenstein-Zeppelin. 'Vor allem das Stammpublikum habe den Benefiz-Markt mit seinen rund 20 Marktständen besucht', so berichtet die Schwäbische Zeitung. Die Besucher kamen aus ganz Oberschwaben, aber auch viele Mittelbiberacher nutzten den Herbstmarkt als sonntäglichen Treffpunkt.
Die Besucher des inzwischen schon traditionellen Marktes konnten sich eines vielfältigen Angebots in der kleinen Zeltstadt erfreuen – kulinarische Leckereien von den ZONTA-Mitgliedern selbst, allerlei Selbstgemachtes, Schönes für Haus und Garten, Schmuck und andere Accessoires sowie regionale Produkte. Am Stand der Mösmühle von Familie Zinnecker konnten sich Besucher über die naturbelassenen Mehle aus Weizen, Dinkel, Roggen und Emmer sowie über das Brennen der hochprozentigen Schnäpse informieren.

 

Einen Einblick in die Welt der Mühlen gab Otto Schmidt, der mit seinen selbstgebauten Mühlenmodellen und Wasserrädern den interessierten Besuchern die Entwicklung der Wassernutzung und die Funktionsweise der Mühlen näher brachte.
 

Die Marktbesucher aus Nah und Fern bekundeten bei ihrem Besuch im Zelt des Mühlenstands durch ihr großes Interesse und die vielen informative Gespräche, wie wichtig ihnen heutzutage sowohl gesunde und regionale Ernährung sei als auch der Erhalt einer traditionellen – über Jahrhunderte gewachsenen – Handwerkskunst der Mühlentechnik.
Es wurde wieder einmal deutlich, dass Mühlen tatsächlich „verkannte Schätze“ darstellen und sich immer wieder „überraschend und ursprünglich“ zeigen. Orientierend an diesem Leitgedanken gilt es, den Erhalt der noch aktiven Mühlen, aber auch der ehemaligen Mühlen zu sichern. Hierzu zählen nicht nur Getreidemühlen, sondern auch Sägmühlen, Schmieden, Walken, Ölmühlen, Papiermühlen etc., wie sie unter dem Dach der Mühlenstraße Oberschwaben e.V. vereint sind.

Text: Dominik Zinnecker