2. 1 Ostermühle Mack Langenau

Befindet sich im Mühlenwinkel zwischen Nau, Blau und Donau

Ostermühle Mack Langenau

Erstmalig 1297 als Mahlmühle des Zisterzienserklosters Kaisheim erwähnt.
Die Lage der Mühle an der Nau im Osten von Langenau (Lange Straße - Richtung Landeswasserversorgung -dann ausgeschildert) verlieh ihr den Namen Ostermühle.
Bis 1800 war die Ostermühle eine Bannmühle (siehe Exkurs unten) des Kloster Kaisheim.
Da die Ostermühle unter dem Schutz des Klosters stand, war sie über die Jahrhunderte weitestgehend vor kriegerischer Zerstörung sicher.
Zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden viele Mühlen "privatisiert". Im Jahr 1800 erwarb Georg Mack die Ostermühle. Seither wurde die handwerkliche Kunst und die Tradition der Müllerei von einer Generation zur nächsten weitergegeben.
Technische Ausstattung im Originalzustand von 1951 mit Riementransmissionen und überwiegend hölzernen Maschinen. 32 to Auslastung in 17 Passagen. Freistehendes Zuppinger-Wasserrad.
Traditionelle Dinkelverarbeitung mit Schwerpunkt in der Erzeugung von Naturkostprodukten. Eigener Hausprospekt.

Exkurs: Als "Bann" wurde früher ein abgegrenztes Gebiet unter der Gewalt eines Grundherrn bezeichnet und jeder in diesem Bann lebende war an die Benutzung dieser "Bannmühle" gebunden. Wer bei einer anderen Mühle mahlen ließ, wurde streng bestraft.Überprüft wurde die Einhaltung dieser Vorgabe mittels des Kerbholz', ein geteiltes Rundholz. Eine Hälfte führte der Bauer mit sich, die andere Hälfte verblieb in der Mühle. Kam der Bauer zum Mahlen, so wurden beide Hälften des Holzes übereinander gelegt und mit einer Kerbe versehen. Hatte nun der eine auf seiner Hälfte eine Kerbe, die der andere nicht hatte, dann war etwas nicht in Ordnung ... man hatte was auf dem Kerbholz ... eine Redewendung, die sich bis in heutige Tage erhalten hat.

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Ausstattungsmerkmale

Öffnungszeiten

Mo bis Fr 8.00 - 12.30 Uhr und 13.30-18.00 Uhr,
Sa 8.00-12.30 Uhr